Training im Stadion im August

Mittwoch: Lauftraining/Athletik 18 bis 20 Uhr sowie nach Vereinbarung (Klaus Hammer-Behringer)

Donnerstag: Allgemeines Training 18 bis 20 Uhr (Tobias Brilka/Roland Fleischmann/Albert Leidl)


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17.06.2017: Weitsprung-Meeting in Bad Langensalza

Maximilian Entholzner Vierter beim „Weitsprung der Weltklasse“ in Langensalza -Wieder zweitbester Deutscher mit 7,87 Metern

 


„Weitsprung der Weltklasse“

Maximilian Entholzner bewegt sich in neuen Weitsprung-Sphären, und dass mit einer beeindruckenden Konstanz. Bad Kissingen 7,92 Meter, Bad Weinheim 7,88 Meter, Oberteuringen 7,72 Meter und jetzt beim als „Weitsprung der Weltklasse“ angekündigten Weitsprung-Meeting in Bad Langensalza als Vierter 7,87 Meter. Das Mitglied des B-Kaders des DLV ist in der deutschen Spitze angekommen.

Windlotterie

Stimmung und Kulisse waren wie immer erstklassig im Salza-Park. Bässe wummerten aus den Boxen und die Weitspringer hoben unter dem rhythmischen Klatschen der Zuschauer ab. Einziger Wermutstropfen: Die sehr wechselhaften Windverhältnisse. „Das ist wie beim Schispringen“, kommentierte der Sprecher des Wettbewerbs. Zwar zum großen Teil Rückenwind, wechselte er jedoch zwischen ein und drei Metern pro Sekunde. Die Weitspringer taten sich schwer, sich auf die Windlotterie einzustellen. Es gab zahlreiche ungültige Versuche, oft sprangen die Athleten ohne Brett ab. 

Südafrikaner Visser zeigt einzigen Acht-Meter-Sprung

Zehn Weitspringer nahmen Kurs auf die Acht-Meter-Marke. Die Zuschauer mussten lange auf den ersten Sprung über die magische Marke warten. Im dritten Versuch hob der Südafrikaner Zarck Visser, ausgestattet mit einer Bestmarke von 8,41 Metern, richtig ab und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Auf der Anzeigetafel standen 8,22 Meter für den Afrikameister von 2014 (1,5 Meter Rückenwind pro Sekunde).

Topweiten im sechsten Versuch

Wie Maximilian Entholzner kamen die anderen Weitspringer erst im sechsten und letzten Durchgang so richtig ins Fliegen. Tyron Smith von Bermuda schob sich mit 7,90 Metern (2,0 m/sec.) auf den zweiten Platz vor. Der 32-Jährige ist derzeit mit 8,34 Metern Dritter der Weltjahresbestenliste und war bei den Olympischen Spielen in Peking, London und Rio de Janeiro am Start. Auf Rang drei platzierte sich Julian Howard von der LG Region Karlsruhe mit 7,88 Metern (2,0 m/sec.) im letzten Versuch. Der aktuell beste deutsche Weitspringer hat als einziger bisher die WM-Norm für London von 8,15 Metern erfüllt.

Der Kampf mit der Schnelligkeit

Nur hauchdünn verpasst Maximilian Entholzner das Siegerpodest. Nach 7,77 Metern im fünften packte auch er im letzten Versuch mit 7,87 Metern (2,0 m/sec.) seine Tagesbestweite aus. Wie in den Wettkämpfen zuvor kämpfte er wieder mit dem Absprung. In den ersten vier Versuchen traf er das Brett nicht. Seine gesteigerten Sprintfähigkeiten bewies er vor einer Woche in Regensburg mit einer neuen Bestzeit von 10,58 Sekunden über die 100 Meter. „Ich bin zurzeit sehr schnell und kann damit am Brett noch nicht umgehen. Unbewusst nehme ich bei den letzten Schritten das Tempo raus und springe daher vor dem Brett ab“, analysiert er sein Problem. „In den beiden letzten Versuchen konnte ich den Schalter umlegen und traf das Brett.“